Angebot von BeSu Berlin

Die Beratungsstelle BeSu Berlin bietet suizidbetroffenen Angehörigen und Zugehörigen ab 18 Jahren Unterstützung an. Einzelberatungen in Berlin sind nach vorheriger Terminabsprache möglich. Die Gespräche sind vertraulich, auf Spendenbasis und ohne lange Wartezeiten verfügbar. Zudem bietet BeSu Gruppengespräche für den Austausch mit anderen Betroffenen an. Die Gruppen werden von Fachkräften begleitet und finden monatlich vor Ort in der Beratungsstelle in Berlin oder per Zoom statt.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Krisenhotline oder offene Anlaufstelle sind. Bitte wenden Sie sich in Akutsituationen an die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 oder den Berliner Krisendienst www.berliner-krisendienst.de.

Wartezeit und Terminvergabe

Wir versuchen, Ihnen möglichst zeitnah ohne längere Wartezeiten einen Termin zu geben. Bei hoher Nachfrage oder bei Terminen für Berufstätige außerhalb der üblichen Bürozeiten kann es manchmal zu einer etwas längeren Wartezeit kommen.

Wir bitten Sie, Ihren Termin bei uns persönlich zu vereinbaren, eine Terminvergabe über Dritte ist nur in Einzelfällen zulässig.

Sollten Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie, uns dies 24 Stunden vorher mitzuteilen. So haben wir die Möglichkeit, den freien Termin kurzfristig einer/m Betroffenen zu Verfügung zu stellen. Sollten Sie einen Termin kurzfristig aus verschiedenen Gründen nicht wahrnehmen können, bitten wir um die symbolische Spende von 5 € zum Erhalt unseres Beratungsangebotes.

Beratungsdauer

Sie haben die Möglichkeit, zunächst bis zu 10 Termine wahrzunehmen, die Anzahl und den Rhythmus der Sitzungen vereinbaren Sie mit Ihrer/m Berater:in. In der Regel dauert eine Beratung 50 Minuten.

Beratungsformat

Sie haben die Möglichkeit zwischen einer Beratung vor Ort, per Zoom oder per Telefon zu wählen. Trauer ist sehr individuell, daher empfehlen wir Ihnen 1:1 Sitzungen oder den Austausch in einer Gruppe. Beratungen im Familienkreis sind nur in Einzelfällen möglich.

Schweigepflicht

Die Mitarbeiter:innen unterliegen der beraterischen Schweigepflicht gemäß § 203 StGB. Das bedeutet: Personenbezogene Daten und Informationen über die Gespräche dürfen nur mit Ihrer ausdrücklichen schriftlichen Einwilligung an Dritte außerhalb der Beratungsstelle weitergegeben werden (Ausnahme: bei Selbst- und Fremdgefährdung).

Private Kontakte

Professionelle Beratung schließt private Kontakte zwischen Ratsuchenden und Beratenden aus.

Weltanschauung

Unsere Beratung steht jedem/jeder offen unabhängig von Konfession, Herkunft, Weltanschauung sowie Identität und Geschlecht.

Rechtsfragen und Gutachten

Wir sind nicht befugt Rechtsberatungen durchzuführen und amtliche Gutachten auszustellen. Auf Wunsch können wir Ihnen eine Bescheinigung über die Wahrnehmung einer Beratung ausstellen. BeSu Berlin ist eine psychosoziale Beratungsstelle, wir sind nicht qualifiziert Ihnen bei Ihrer Nachlassverwaltung zu helfen.

Kosten und Finanzierung

Unsere Beratung erfolgt auf Spendenbasis. BeSu Berlin ist ein Angebot des Vereins Telefonseelsorge Berlin e.V. und wird zu einem großen Teil vom Berliner Senat finanziert. Diese Mittel reichen jedoch nicht, um allen Anfragen nach Einzel- und Gruppenberatung nachkommen zu können. Deshalb sind wir auf Ihre freiwilligen Spenden sehr angewiesen – nur so können wir unser Beratungsangebot im bisherigen Umfang und in der gleichen Qualität aufrechterhalten. Ihre Spenden kommen direkt der psychosozialen Beratung bei BeSu Berlin zugute. Möglicher Anhaltspunkt für die Höhe Ihrer Spende: 2% Ihres Nettomonatsgehalts pro Sitzung, aber jeder Euro ist willkommen. Niemand muss aus Kostengründen auf Beratung verzichten.

Auf Wunsch erhalten Sie von uns eine Zuwendungsbescheinigung (bei Spenden bis zu einer Höhe von € 200,– erkennt das Finanzamt den Überweisungsbeleg an).

Spendenkonto
Empfänger: Telefonseelsorge Berlin e.V.
Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE33 3702 0500 0001 6432 03
BIC: BFSWDE33XXX
Verwendungszweck: „Beratung“

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Datenschutz

Der Datenschutz erfolgt gemäß den gesetzlichen Grundlagen. Die Daten, die wir von Ihnen erheben (z.B. Geschlecht, Alter, etc.), gehen anonymisiert in unsere Statistik ein. Die Angaben zu Ihrer Person sind freiwillig.